Satzung

Satzung

Satzung für den Stadtelternrat für Kindertagesstätten in der Stadt Seelze

1. Aufgaben des Stadtelternrats

Der Stadtelternrat für Kindertagesstätten ist die Interessenvertretung der Eltern im Kindertagesstättenbereich. Er vertritt die Interessen der Eltern gegenüber dem Rat, der Stadtverwaltung und den öffentlichen Trägern sowie der Öffentlichkeit. Er kann Stellung nehmen zu allen Fragen des Kindertagesstättenbereichs der Stadt Seelze. Dazu zählen insbesondere - die Konzeption der pädagogischen Arbeit, - die Bedarfssituation und die Aufnahmekriterien, - Fragen des zeitlichen, räumlichen und sachlichen Angebotes der Einrichtungen, - die Gebührengestaltung. Der Stadtelternrat wählt aus seiner Mitte einen Sprecherausschuss.

2. Zusammensetzung des Stadtelternrats

Dem Stadtelternrat gehören nach § 1 Abs. 2 KiTaG die ElternvertreterInnen sowie deren VertreterInnen der Kindergruppen aller Kindertagesstätten in Seelze an, unabhängig von der Trägerschaft.

3. Aufgaben des Sprecherausschusses

Der Sprecherausschuss führt die laufenden Geschäfte des Stadtelternrats für Kindertagesstätten. Er vertritt den Stadtelternrat im zuständigen Ausschuss des Rates und gegenüber der Verwaltung. Der Sprecherausschuss hat das Recht, im Namen des Stadtelternrates Erklärungen abzugeben, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben sowie Gespräche zu führen, die zur Erfüllung seiner Aufgaben notwendig sind.

4. Stimmrecht

Die gewählten ElternvertreterInnen oder deren VertreterInnen verfügen über jeweils eine Stimme pro Gruppe.

5. Protokoll

Von der Versammlung des Stadtelternrates wird ein Ergebnisprotokoll erstellt, das von einem Mitglied des Sprecherausschusses zu unterzeichnen ist.

6. Zusammensetzung des Sprecherausschusses

Der Sprecherausschuss setzt sich aus mindestens fünf durch den Stadtelternrat gewählten Elternvertreterinnen oder Elternvertretern zusammen.

Der Sprecherausschuss wählt aus seiner Mitte je eine(n): • Vorsitzende(n) • Stellvertretende(r) Vorsitzende(n) • Schriftführer(in) • Stellvertretende(r) Schriftführer(in) • Kassenwart(in) • Stellvertretende(r) Kassenwart(in) • Pressesprecher(in)

6.1 Wahl der Kassenprüfer

Zur Kontrolle des/der Kassenwartes/Kassenwartin sind zwei Kassenprüfer(innen) zu wählen. Die Vorschläge der/des Kandidaten/Kandidatinnen und die Wahl erfolgt durch den Stadtelternrat

7. Wahl der Vertreterin/des Vertreters im zuständigen Ausschuss des Rates

Der Sprecherausschuss wählt aus seiner Mitte eine Vertreterin/einen Vertreter für den zuständigen Ausschuss des Rates.

8. Amtszeit und Kassenprüfung

Der Stadtelternrat für Kindertagesstätten und der Sprecherausschuss konstituieren sich zu Beginn eines jeden Kindergartenjahres auf der Basis der Satzung des Stadtelternrats des vorangegangenen Kindergartenjahres. Die Amtszeit endet mit dem Kindergartenjahr. Der Sprecherausschuss führt die Geschäfte bis zur Konstituierung des neuen Stadtelternrats und des neuen Sprecherausschusses weiter. Mit Ende der Amtszeit des Sprecherausschusses muss die Kassenprüfung stattfinden.

9. Einladung und Tagesordnung

Der Sprecherausschuss lädt mindestens einmal in einem Kindergartenjahr zu einer Mitgliederversammlung ein. Hierbei sind die Tagungsordnung, der Tagungsort und die Tagungszeit bekannt zugeben. Die Einberufung erfolgt auch dann, wenn mindestens fünf gewählte Elternvertreterinnen/Elternvertreter dies unter Nennung des Beratungs-gegenstandes schriftlich beim Sprecherausschuss beantragen. Die Ladungsfrist beträgt mindestens sieben Werktage. Sie kann in Eilfällen auf vier Tage verkürzt werden.

10. Beschlussfähigkeit und Satzungsänderung

Der Stadtelternrat für Kindertagesstätten ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Beschlüsse werden mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Satzungsänderungen bedürfen der 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Elternvertreterinnen und Elternvertreter. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Es wird offen abgestimmt, auf Wunsch einzelner Elternvertreterinnen/Elternvertreter ist geheim abzustimmen.

11. Arbeitsgruppen

Der Stadtelternrat für Kindertagesstätten oder der Sprecherausschuss kann Arbeitsgruppen bilden, denen auch nicht als Elternvertreterinnen/Elternvertreter gewählter Eltern von Kindern in Kindertagesstätten angehören.

12. Inkrafttreten

Diese Satzung tritt mit Wirkung vom 6. Juni 2007 in Kraft. Alle vorherigen Satzungen treten zum gleichen Zeitpunkt außer Kraft.

© SER-Seelze - Letzte Änderung: 23.02.2009